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Patrick Tanner – Geschäftsführer SwissBeltService, Gerhard Froebus – Geschäftsführer Momentum Technologies

Die Bell Food Group hat in ihrem Schlachthof in Basel, Schweiz, ein neues Förderband für die Handhabung von Schweinedärmen installiert.

Das System ist mit synchronen Trommelmotoren von Momentum Technologies ausgestattet, die in der Schweiz von SwissBeltService vertrieben werden, welche auch die entsprechende Unterstützung übernehmen.

Trotz der kontinuierlichen Reinigung, die täglich mit Heißwasserdüsen durchgeführt wird, läuft das Förderband seit über einem Jahr ohne Stillstand oder Wartungsbedarf: eine beispiellose Verbesserung für den Teamleiter des Schlachthofs.

Tatsächlich hatte das Förderband, auf dem täglich etwa 2.500 Schweinedärme zur tierärztlichen Kontrolle durchlaufen werden, in der Vergangenheit zu mehreren Problemen geführt.

Der Gürtel, der die Eingeweide trägt, muss mit dem oberen Gürtel, der die Tierkadaver transportiert, und mit dem unteren Gürtel, über den die Luftröhre, die Speiseröhre und andere minderwertige Innereien laufen, vollständig synchronisiert sein.

Der synchrone Betrieb ist von größter Bedeutung, damit amtliche Tierärzte oder ausgewiesenes Fachpersonal bei der Darminspektion halbierte Schlachtkörper mit den richtigen Eingeweiden und anderen Organen abgleichen können.

Diese Synchronisation war mit dem bisher eingesetzten Darmförderer nicht immer möglich, da dieser durch die ständige Reinigung immer nass war.

Dies führte dazu, dass manchmal, insbesondere bei einer großen Anzahl von Karkassen auf dem Förderband, Probleme im Zusammenhang mit der fehlenden Reibung auftraten, mit der Folge eines Rutschens des Bandes, das einen ähnlichen Effekt wie Aquaplaning verursachte.

Als dieses Phänomen auftrat, waren die Teiler des Darmförderbandes nicht mehr mit denen der anderen beiden Förderbänder synchronisiert, so dass ein manueller Eingriff in einen kontinuierlichen Prozess erforderlich war. Daher der Optimierungsbedarf.

Da das Förderband mehr Teiler hatte, als während der Schlachtung gefüllt werden konnten, vereinfachte das Vorhandensein leerer Teiler die korrekte Zuordnung und trug effektiv dazu bei, Fehler zu vermeiden.

Letztlich war die Fehlausrichtung jedoch so stark, dass ein Eingriff notwendig war, um einen synchronen Betrieb zu gewährleisten, um die Arbeit der Tierärzte bei höchster Arbeitsbelastung zu erleichtern.

 

Wenn die Reinigung nicht richtig durchgeführt wird

Das Obige war nicht das einzige Problem bei dem früher eingesetzten Darmförderer. Auch der Ausfall der Motorlager verursachte häufig Probleme, da er den Betrieb des Förderers unterbrach und dazu beitrug, die Lebensdauer des Bandes zu verkürzen. Da bei einem Lagerausfall die Funktion des Riemens nicht gewährleistet werden konnte, musste der Motor regelmäßig ausgebaut werden, um die gebrochenen Lager zu ersetzen.

Darüber hinaus bestand die Gefahr, dass der Verschleiß des Bandseitenteils die Toleranzgrenzen überschreitet. Ein- oder zweimal hat übermäßiges Wasser, das in den Motor eindringt, einen Kurzschluss im System verursacht.

Letztendlich gab es mindestens zwei Ausfälle pro Jahr, die so schwerwiegend waren, dass ein angemessener Ersatz erforderlich war.

Die Ursache, die eine nicht mehr akzeptable verschleißbedingte Motorwartungsstufe auslöste, liegt in der hohen geforderten Sauberkeit.

Hier war Bell jedoch nicht kompromissbereit, da die Einhaltung strengster Hygienestandards gerade in der Ausweidephase von elementarer Bedeutung ist. Keinesfalls dürfen Keime oder andere Krankheitserreger aus ausrangierten Därmen, die von Bell für die Wurstherstellung im selben Werk verwendeten Naturdärme verunreinigen.

Naturdärme sind in der Wurstherstellung so beliebt, weil sie sich besser für Konservierungsprozesse wie Räuchern oder Trocknen eignen als Kunstdärme. In Deutschland werden beispielsweise rund 50 % aller Würste aus Naturdarm verwendet.

Redesign des Gurtsystems

Um die oben genannten Probleme zu beseitigen, beauftragte Bell Food das auf Handling Systeme spezialisierte Unternehmen SwissBeltService mit der Neukonzeption der Bandanlage.

Das vom Schweizer Unternehmen vorgeschlagene Projekt zeichnet sich neben der Lösung des Wurzelproblems durch einige innovative Merkmale aus.

Zum einen ist eine Erhöhung der Schutzart (IP) von IP67 auf IP69k vorgesehen. Eine solche Erhöhung wurde als notwendig erachtet, da das Förderband, das in einer kühlen Umgebung mit einer Temperatur von 12 ° C betrieben wird, ständig mit heißem Wasser von 65 ° C gewaschen wird.

Die Konstruktionsentscheidung war logisch, da der Motor nicht nur zeitweise in Wasser getaucht wird, wie es die Vorgaben zur Schutzart IP67 vorschreiben.

Diese Art der Anwendung erfordert einen höheren Schutz gegen das Eindringen von Wasser bei Hochdruck-Dampfstrahlreinigungen (IP69) sowie einen Schutz gegen kochendes Wasser (k).

Darüber hinaus wurde die Verwendung einer gerändelten Trommel vorgeschlagen, um den Schlupf des Riemens zu beseitigen, der durch das Wasser verursacht wird, das unvermeidlich zwischen dem Riemen und dem Trommelmotor fließt.

Die geriffelte Oberfläche sorgt für einen stabilen Halt und löst damit die oben genannten Probleme und Unterbrechungen durch Riemenschlupf.

Letztlich hat sich die Investition von Bell in das neue Darmförderband innerhalb kürzester Zeit amortisiert. Die Kosten fielen nur einmal, nämlich für den Erstkauf, gegen die drei Investitionen an, die für die Reparatur des bisherigen Motors erforderlich waren, der durchschnittlich alle sechs Monate ausfiel.

Darüber hinaus waren keine Zwischenwartungen zur Wiederherstellung des regulären Betriebs durch Austausch der Lager und keine manuellen Eingriffe zur Regulierung der Bandgeschwindigkeit erforderlich, um den Gleichlauf des Förderers zu gewährleisten. Derzeit sind keine Probleme in Sicht, die diese Regelmäßigkeit des Betriebs gefährden könnten.

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